
Für die basisdemokratische Gesellschaft der Zukunft, die wir voranbringen, möchten wir alle Stimmen der Gesellschaft gehört wissen, sei es im wissenschaftlichen oder politischen Diskurs und bei Entscheidungsfindungen, sei es bei der Formung eines zukunftsfähigen Miteinanders: Je vielfältiger und authentischer die Stimmen derer, die mitsprechen und mitentscheiden, desto tragfähiger das Ergebnis.
Voraussetzung dafür, alle Stimmen zu hören und wichtig zu nehmen, ist ein Unterlassen der Spaltung. Durch politische Maßnahmen und Medien werden seit Jahren Grundgesetz-treue Teile der Gesellschaft ausgegrenzt, kriminalisiert und in ihren zentralen Anliegen mundtot gemacht. Es werden Sprech- und Sprachverbote als Instrumente eingesetzt ebenso wie Zensur im Internet unter dem schönsprechenden Label „gegen Hass und Hetze“. Dies geschieht vielfach unter dem Vorwand, die Demokratie retten zu wollen, vernichtet aber in Wahrheit deren Grundlage, nämlich den Pluralismus.
Wir erleben nicht enden wollende Zyklen von Krisen, deren Brisanz weniger belegt als durch beunruhigende Berichterstattung wiederholt in Köpfen und Herzen verankert werden. Hieraus folgen vermeintlich zwingend Maßnahmen, welche auffällig bestimmten Wirtschaftszweigen nutzen. Wer nun dennoch diese Dynamik anzweifelt, wird häufig Opfer von Anfeindungen und Spaltung Ausgrenzung, während die Teile der Gesellschaft, die nichts hinterfragen, ebenfalls zum Opfer wird werden, nämlich dieser Maßnahmen und des Verlustes von Teilen der abgespaltenen Mitglieder.
Schlimmstenfalls führt genau diese Dynamik zu Krieg. Wir möchten diese Gefahr für unsere Kinder und nachfolgende Generationen beenden für ein konstruktives, achtsames Miteinander.
Wir setzen uns dafür ein, dass Grundsätze der Mediation und des Verzeihens auf allen Ebenen der Gesellschaft grundlegend unbedingt eingeführt werden, sodass zwischen ehemals gespaltenen Lagern und Standpunkten Brücken geschlagen werden können.
Dafür ist eine Neuorientierung der Medien, Politik und weiterer Institutionen wie Behörden, Schulen, aber auch großer Unternehmen erforderlich.
Konkret sind Amtsenthebungsverfahren, zum Beispiel an Professoren und weiteren kritischen Experten, der vergangenen Jahre mit Unterstützung von Mediatoren-Teams zu überprüfen. Es ist erforderlich, dass Institutionen wie RKI, Richterschaft, Ethikkommissionen vollständig parteiunabhängig besetzt und ungebunden von Weisung sind.
Ein anderes Beispiel: Im gesamten Gesundheitssystem ist eine Entflechtung von der Pharmaindustrie erforderlich, und ausschließlich Leitlinien wie der hippokratische Eid, der Nürnberger Kodex oder die Charta der Menschenrechte dürfen richtungsweisend sein.
Die Wiedereinbindung bisher ausgegrenzter oder marginalisierter Stimmen wird sich heilend auswirken, um als Gesellschaft besser zu einem Ganzen zusammenzuwachsen und alle Blickwinkel und Wege zur Verfügung zu haben.
Niemand darf für seine Meinung oder Perspektive ausgegrenzt werden. Stimmen, welche Macht über andere einfordern oder Entscheidungen gegen die ausdrücklichen Willensäußerungen anderer treffen, müssen hinterfragt und auf die Intention hin restlos überprüft werden.
Anhand der oben genannten Werte und am Gewissen jedes Einzelnen sollen gemeinschaftlich Entscheidungen getroffen werden. Wir möchten wir alle Stimmen der Gesellschaft gehört wissen, sei es im wissenschaftlichen oder politischen Diskurs und bei Entscheidungsfindungen, sei es bei der Formung eines zukunftsfähigen Miteinanders: Je vielfältiger und authentischer die Stimmen derer, die mitsprechen und mitentscheiden, desto tragfähiger das Ergebnis.

